Am 04.02.2019 ist Weltkrebstag

Diagnose Krebs – Was nun?

Eine Krebserkrankung ist zunächst immer ein Schock und kann fast alle Lebensbereiche der Betroffenen berühren. „Die seelische Erschütterung ist groß und das ganze Leben gerät aus den Fugen.“ so beschreibt Heike Schiller, Dipl. Sozialarbeiterin die Situation der Betroffenen und ihrer Familien in der Krebsberatungsstelle. „Wie soll es weitergehen?“ „Was kommt alles auf mich zu?“ Bange Fragen ….

Was können Betroffene von der Krebsberatungsstelle Wuppertal erwarten?

Ausreichend Zeit für Gespräche mit erfahrenen und kompetenten Mitarbeiterinnen in einem vertraulichen Rahmen. Außerdem ein offenes Ohr, Anerkennung und Verständnis für die Probleme von Erkrankten und Angehörigen. – Und nicht zuletzt ganz lebenspraktische Unterstützung und handfeste Informationen zu unterschiedlichen Themen, die im Verlauf einer Krebserkrankung wichtig sein können. „Das Ziel ist erst einmal, wieder festen Boden unter die Füße zu bekommen und Zuversicht zu gewinnen, dass die Situation zu bewältigen ist. “ sagt Sabine Deiss, Psychoonkologin der Krebsberatungsstelle Wuppertal.

Seit 30 Jahren bietet die Krebsberatungsstelle Wuppertal für Erkrankte und Angehörige schnell, unbürokratisch und kostenlos psychosoziale Beratung in allen Erkrankungsphasen an. Die Beratung ist in persönlichen Gesprächen oder telefonisch möglich. Zeitnahe Gesprächstermine können telefonisch vereinbart werden.

Um das kostenlose Beratungsangebot auch in Zukunft aufrechterhalten zu können, ist unser Trägerverein, die „Psychosoziale Krebsberatung e.V.“ immer wieder auf Spenden angewie-sen. Mehr dazu unter www.krebsberatung-wuppertal.de

Kontakt:
Psychosoziale Krebsberatungsstelle Wuppertal
Alte Freiheit 3, 42103 Wuppertal
Tel.: 0202 – 456444
E-Mail: krebsberatung-wuppertal@t-online.de
Internet: www.krebsberatung-wuppertal.de

Ansprechpartner:
Sabine Deiss, Dipl.-Sozialpädagogin, Psychoonkologin (WPO/DKG)
Heike Schiller, Dipl.-Sozialarbeiterin, Psychoonkologin (WPO/DKG)

Kurz ein paar Zahlen für Wuppertal:
Nach Angaben des epidemiologischen Krebsregisters NRW in Münster erkranken in Wupper-tal jährlich ca. 2.000 Menschen neu an Krebs (s. Krebsregister Münster, Interaktive Datenbank).

1397 Beratungsgespräche in der Krebsberatungsstelle Wuppertal

Krebs verändert die Lebenssituation der betroffenen Menschen oft radikal. Seit 30 Jahren bietet die Krebsberatungsstelle den Menschen in allen Krankheitsphasen professionelle Hilfe. Durch Beratung und in gemeinsamen Gesprächen unterstützen wir Betroffene dabei eine Perspektive zu entwickeln, um mit der Krebserkrankung leben zu können. Die Beratung steht jedem Menschen kostenlos zur Verfügung.
Im Jahr 2017 zählte die Krebsberatungsstelle Wuppertal insg. 1397 Beratungskontakte mit ratsuchenden Menschen. Mehr dazu steht in unserem aktuellen Jahresbericht den Sie in unserer Beratungsstelle erhalten können.

Diagnose Krebs – was nun?

Eine Krebserkrankung ist zunächst immer ein Schock und kann fast alle Lebensbereiche der Betroffenen berühren. Bange Fragen….wie soll es weitergehen? Wer hilft mir und meiner Familie? Werde ich wieder arbeiten können? Welche finanziellen Hilfen stehen mir zu? Mit wem kann ich über meine Ängste und Unsicherheiten sprechen? In dieser Situation ist es wichtig, schnelle und unbürokratische Hilfe vor Ort in Anspruch nehmen zu können. Seit 29 Jahren bietet die Krebsberatungsstelle Wuppertal für Erkrankte und Angehörige kostenlose psychosoziale Beratung in allen Krankheitsphasen an. Zu diesem Thema lädt die Selbsthilfegruppe Frauen und Männer nach Krebs im Bethesda Krankenhaus Betroffene, Angehörige und Interessierte zum Vortrag der Krebsberatungsstelle Wuppertal ein. Wir stellen Ihnen das Beratungs- und Unterstützungsangebot der Krebsberatungsstelle vor und stehen Ihnen in der Veranstaltung rund um das Thema gerne für Ihre Fragen zur Verfügung. Weitere Fragen zur Veranstaltung oder zur Selbsthilfegruppe gibt es unter Tel. 0202 – 290-2574

Wann: Mittwoch, den 15.03.2017, um 17.00 Uhr
Wo: Bethesda Krankenhaus, Hainstr. 35, 42109 Wuppertal
Referentin: Heike Schiller, Dipl. Sozialarbeiterin,
Psychoonkologin der Krebsberatungsstelle Wuppertal

am 4.2.2016 ist Weltkrebstag / Diagnose Krebs – Was nun? Wer hilft mir und meiner Familie?

Eine Krebserkrankung trifft immer die ganze Familie. Die Menschen plagen sich mit tausend Fragen. “Wie geht das Leben weiter? Werde ich wieder arbeiten können? Wo können wir finanzielle Hilfen bekommen? Was wird aus unserer Familie? (Wie) Sage ich den Kindern, dass ich Krebs habe? Darf ich meine Gefühle vor dem Kind zeigen?” Die Krebsberatungsstelle Wuppertal hilft den betroffenen Eltern dabei einen Weg im Umgang mit den Folgen der Krebserkrankung zu finden und die Kinder und Jugendlichen dabei angemessen einzubeziehen. Das Ziel der Beratung ist, Eltern, Kinder und Jugendliche in dieser belastenden Lebenssituation zu stärken.